iPhone-Loyalität steigt weiter

iPhone-Loyalität erreicht 96,4 Prozent – Android-Nutzende wechseln viermal häufiger

Eine aktuelle Umfrage zeigt: Die Treue zu Apple erreicht Rekordniveau. Während 96,4 Prozent der iPhone-Nutzenden beim nächsten Kauf erneut ein iPhone wählen würden, sind Android-Nutzende deutlich wechselwilliger.

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Die Loyalität zur Marke Apple hat einen neuen Höchststand erreicht. Laut einer aktuellen Umfrage des Smartphone-Handelsportals SellCell planen 96,4 Prozent der befragten iPhone-Nutzenden, bei ihrem nächsten Gerätewechsel erneut ein iPhone zu kaufen. Nur 3,6 Prozent erwägen den Wechsel zu einer anderen Marke. Im Vergleich dazu lag die Loyalitätsrate 2021 noch bei 91,9 Prozent und 2019 bei 90,5 Prozent.

Quickread: Auf einen Blick
  • 96,4 Prozent der iPhone-Nutzenden planen, beim nächsten Gerätewechsel erneut ein iPhone zu kaufen – ein Anstieg von 91,9 Prozent im Jahr 2021.
  • Android-Nutzende sind mit 13,6 Prozent Wechselbereitschaft fast viermal so häufig wechselwillig wie iPhone-Besitzerinnen und -Besitzer.
  • 83,8 Prozent der iPhone-Nutzenden verwenden seit mehr als fünf Jahren ein iPhone, bei Android sind es nur 33,8 Prozent.

Android-Nutzende wechseln viermal häufiger

Die Situation bei Android-Geräten stellt sich deutlich anders dar. Während 86,4 Prozent der Befragten angaben, bei Android bleiben zu wollen, planen 13,6 Prozent den Wechsel zu einem anderen System. Damit sind Android-Nutzende fast viermal so häufig wechselwillig wie iPhone-Besitzerinnen und -Besitzer.

Von den 3,6 Prozent der iPhone-Nutzenden, die einen Plattformwechsel erwägen, würden 69,7 Prozent zu Samsung greifen und 20,2 Prozent zu Google. Umgekehrt gaben 26,8 Prozent der wechselwilligen Android-Nutzenden an, sich für ein iPhone entscheiden zu wollen.

Ökosystem und Preis als entscheidende Faktoren

Die Gründe für die hohe iPhone-Loyalität sind vielfältig. 60,8 Prozent der Befragten gaben an, Apple als Marke zu bevorzugen, während 17,4 Prozent ihre Entscheidung mit der Integration ins Apple-Ökosystem begründeten. Bei denjenigen, die einen Wechsel erwägen, spielt der Preis eine zentrale Rolle: Etwa die Hälfte empfindet das iPhone als zu teuer oder sieht bei anderen Marken ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Interessanterweise gaben 22,5 Prozent an, dass andere Marken über bessere Technologie verfügen.

Ökosystem erklärt!

Das Apple-Ökosystem bezeichnet die nahtlose Integration verschiedener Apple-Geräte und -Dienste miteinander. iPhone, Mac, iPad, Apple Watch und AirPods arbeiten zusammen und teilen Daten wie Fotos, Nachrichten oder Kalendereinträge automatisch über iCloud. Diese enge Verzahnung macht es für Nutzende attraktiv, innerhalb der Apple-Welt zu bleiben, da ein Wechsel zu einem anderen Hersteller den Verlust dieser komfortablen Funktionen bedeuten würde.

Langfristige Markenbindung beim iPhone deutlich höher

Ein bemerkenswerter Unterschied zeigt sich in der langfristigen Markentreue. 83,8 Prozent der iPhone-Nutzenden verwenden seit mehr als fünf Jahren ein iPhone. Bei Android-Geräten liegt dieser Wert mit 33,8 Prozent deutlich niedriger. Dies deutet darauf hin, dass die Bindung an die Apple-Plattform über die Jahre hinweg stabiler bleibt.

Die Umfrage wurde unter 5.000 Personen in den USA durchgeführt, wobei iPhone- und Android-Nutzende etwa gleich stark vertreten waren. Die Befragung erfolgte in zwei separaten Umfragen mit identischer Fragestruktur.

Globale Marktposition von Apple weiter gestärkt

Die hohe Loyalität spiegelt sich auch in der globalen Marktposition wider. Laut Counterpoint Research ist mittlerweile fast jedes vierte aktive Smartphone weltweit ein iPhone. Apple konnte 2025 mehr neue aktive Geräte hinzugewinnen als die nächsten sieben führenden Smartphone-Hersteller zusammen.

Gemeinsam mit Samsung, das etwa ein Fünftel des globalen Marktes hält, dominiert Apple die Smartphone-Landschaft. Die beiden Unternehmen sind die einzigen Hersteller mit mehr als einer Milliarde aktiven Geräten weltweit und vereinen 44 Prozent der globalen installierten Basis auf sich.

Diese Entwicklung wird durch mehrere Trends begünstigt: Die Nutzungsdauer von Smartphones hat sich auf fast vier Jahre verlängert, Premium-Geräte erhalten längere Software-Unterstützung und behalten einen höheren Wiederverkaufswert. Zudem verlagert sich die Differenzierung zunehmend auf Software und Ökosystem-Integration, da Hardware-Innovationen inkrementeller werden.

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Wenn man nichts anderes kennt und Angst vor Neuen hat wechselt man nicht. Das ist verständlich. Nur man kann dann eben auch keine Vergleiche ziehen und wird irgendwann (KI) technisch abgehängt...

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